Wenn die Nachtruhe für die Katz ist

Die Katze freut´s ... Unglaublich viele Katzenhalter kennen das Problem, dass ihre Katze nachts sehr aktiv ist. Da wird lautstark gekratzt, gerannt und mit allerlei möglichst lauten Gegenständen gespielt. Manchmal denke ich, dass Katzen das machen, um den Menschen wahnsinnig zu machen. Das ist natürlich Quatsch, aber wenn ich morgens um vier Uhr geweckt werde, nur weil meine Katze es gerade witzig findet, einen vergessenen Kronkorken quer durch die Küche zu schießen, dann sind diese Gedanken gar nicht mehr so abwegig. Doch warum passiert es eigentlich, dass Katzen mitten in der Nacht auf die dümmsten Ideen kommen?

 

Gründe, warum Katzen nachts besonders aktiv sind

Zuerst einmal darf man nicht vergessen, dass Katzen auch draußen nachts sehr aktiv sind. Es ist die beste Zeit für Beutezüge. Aber als Halter kann man einiges ausprobieren, damit die Nachtruhe nicht zu kurz kommt.
 

Ausgelastete Katzen schlafen nachts. Deshalb hilft es oft schon, wenn der Mensch vor dem Schlafen mit den Katzen spielt. Auch Intelligenzspielzeuge wie Fummelbretter beschäftigen das Tier genügend. Gemeinsame Zeit ist allerdings unerlässlich für einen ruhigen Nachtschlaf. Denn die Katze randaliert auch gerne, weil sie sich einsam fühlt. Da hilft es dann auch manchmal gar nicht, dass die Katzen zu zweit oder zu dritt sind. Auch hier helfen Spielzeuge, die Langeweile einzudämmen. Besonders beliebt sind Wühlkisten, in denen Leckerlis versteckt sind. Die Kisten können mit Laub, Papierbällen oder Zeitungsschnitzeln gefüllt werden. Hauptsache, es raschelt und riecht interessant.

Ein weiterer profaner Grund ist Hunger. Katzen neigen dazu, mindestens fünfmal am Tag kurz vor dem Hungertod zu stehen. Ein Futterautomat, der sich nachts öffnet, löst dieses Problem, ohne dass der Halter todmüde zum Napf wanken muss.

Schlussendlich sind Hormone auch schuld an nächtlicher Unruhe. Unkastrierte Katzen und Kater wollen dank der Hormone einen Partner suchen, Reviere abstecken und sonstigen Unsinn in der Nacht machen. Eine Kastration behebt dieses Problem dauerhaft - zumindest machmal.

 

Es ist allerdings möglich, dass alle Tipps nichts helfen, da die Katze einfach Spaß an ihren nächtlichen Aktivitäten hat. Hier hilft nur, etwas Abstand zu schaffen. Das Schlafzimmer ist dann tabu für die Katze, zumindest so lange, wie geschlafen wird.


 

Die Autorin.
Mela Stephan hat selbst 4 Katzen und einen Hund und betreibt eine private Katzen-Nothilfe.
Außerdem ist sie Autorin im tierischen Blog auf www.geliebtes-tier.de
Mela Stephan - Autorin beim Hunde- und Katzen-Blog auf www.geliebtes-tier.de
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Das Bild zeigt eine Cartoon-Schlange, die große Augen macht.

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