03. September 2018 - Shorty: Katzen zusammenführen.

Auch wenn es oft behauptet wird, ist es doch nicht die ganze Wahrheit: Katzen sind keine reinen Einzelgänger und profitieren von der Gesellschaft von Artgenossen. Besonders Hauskatzen mit beruftätigen "Dosenöffnern" sind glücklicher und ausgeglichener, wenn sie eine andere Katze als Lebenspartner haben. Denn selbst der einfühlsamste Katzenflüsterer ist eben immer noch ein Mensch und keine Mieze.

Wer sich eine zweite Katze zu einer schon vorhandenen hinzuholen möchte, der steht vor einer sensiblen Aufgabe. Denn für Katzen ist jeder Neuankömmling erst einmal ein Eindringling, der den Hausfrieden stört. Ein katzengerechtes Vorgehen ist deshalb besonders wichtig, dann kann die Vergesellschaftung möglichst stressfrei über die Bühne gebracht werden.
 

Wer passt zum wem?


Wenn Katzen zusammengeführt werden sollen, entscheidet der Charakter. Rasse und Fellfarbe interessieren Katzen nicht, dafür aber das Temperament des Gegenübers. Ein ähnlicher Typ und ein nicht zu großer Altersunterschied sind schon die halbe Miete. In jedem Fall müssen Sie Ihrer alten Katze das Gefühl geben, weiterhin die Nummer Eins zu sein. Sie ist der Chef im Revier und das darf sich nicht ändern, andernfalls droht dauerhafter Frust statt Harmonie.
 

Katzen zusammenführen in 4 Schritten

1. Duftmarkierungen sind wichtig für Katzen, um sich sicher zu fühlen. Damit die Zusammenführung leichter vonstatten geht, können Sie vorsorgen: Bringen Sie der jeweils anderen Katze von ihrem zukünftigen Mitbewohner etwas Duftendes mit. Eine Decke oder ein Bettchen geben der Katze die Gelegenheit, den fremden Geruch kennenzulernen.
2. Die neue Katze sollte anfangs separiert werden. So kann sie sich beruhigen und das unbekannte Gebiet ungestört erkunden. Vergessen Sie nicht die Grundaustattung: Bettchen, Katzenklo, Futterplatz.
3. Bei unkomplizierteren Katzen kann schon nach ein paar Stunden die Türe geöffnet werden. Ängstlichere Stubentiger dürfen ruhig ein paar Tage Zeit bekommen. Wichtig ist, sich nicht zu erschrecken, wenn bei der ersten Begegnung gefaucht wird - das ist ganz normal.
4. Loben Sie unbedingt beide Katzen, wenn sie friedlich aufeinander zugehen. Jedes erwünschte Verhalten, und sei es noch so unscheinbar, kann dadurch bestärkt werden.

Das war jetzt nur ein Überblick.
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