Kuschelig warmer Katzen-Schlafplatz oder Gefahrenquelle?

Das Bild zeigt eine Katze vor einem Kamin.
Katzenhalter kennen das Phänomen. Katzen lieben Wärme, teilweise in einer Intensität, die uns schon abstrus vorkommt. Da wird auf Heizungen geschlafen oder ganz nahe vor dem Kaminofen. Sonnenstrahlen werden gerade im Winter geradezu fanatisch ausgenutzt. Da kann sich dann auch die bravste Katze nicht beherrschen und liegt mitten auf den Esstisch, nur weil dort ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen sind. Doch leider bergen einige dieser Wärmequellen auch Gefahren, die unsere Samtpfoten nicht erahnen können. Während wir über das Rekeln auf dem Tisch noch hinwegsehen könnten, sollten wir bei gefährlichen Aktionen lieber eingreifen. Denn warme Plätzchen im Wäschetrockner oder auf der Heizung können schnell einmal bedrohlich werden. Deshalb haben wir einige Alternativen geschaffen, damit die Katzen von alleine von den wirklich gefährlichen Wärmequellen fernbleiben.

Das Bild zeigt eine Katze, die in der Waschmaschine sitzt.

Wo Wärme zur Gefahr für die Katze wird

Katzen haben die meisten Wärmesensoren im Gesicht. Dadurch merken sie gar nicht so schnell, ob sie sich die Tatzen oder den Schwanz verbrennen. Ein eingeschalteter Herd sollte unbedingt immer vehement gegen Katzen verteidigt werden. Zu schnell sind die Pfoten sonst verbrannt. Auch offenes Feuer, wie Kerzen oder ein offener Kamin, müssen immer unter Beobachtung sein, wenn man Katzen hat. Die Tiere können diese Gefahr nicht richtig einschätzen und schnell sind Schwanz oder Schnurrbarthaare angesengt. Auch Holzöfen, die seitlich sehr heiß werden, sind nicht ideal für Katzen. Ich hatte eine Katze, die sich wirklich an einen Werkstattofen angekuschelt hat. Die Metallwände wurden teilweise unglaublich heißt. Ich habe dann Dekosteine um diesen Ofen gelegt, damit das Anlehnen nicht mehr möglich war. Katzen unterschätzen die extreme Hitze und lassen sich auch von der Wärme einlullen, sodass sie dann gar nicht merken, wenn es zu heiß wird.

Ein Stand-PC ist ähnlich problematisch. Gerade Hochleitungsrechner, die mit viel Power arbeiten, geben viel Wärme ab. Oben auf dem Gerät schlafen Katzen unglaublich gerne. Doch selbst, wenn man vom Elektrosmog absieht, ist diese Hitze auf Dauer zu viel für das Tier. Deshalb auch hier bitte rigoros verbieten, auf dieser Wärmequelle zu dösen. (Der PC dankt es übrigens auch mit einer längeren Lebensdauer, denn die Katzenhaare verstopfen sehr gerne den Lüfter)


Heizkörper sind ebenfalls schwierig.
Das Bild zeigt eine Katze, die auf der Heizung liegt. Auch wenn sie nicht so heiß sind, durch die Konstruktion bergen sie Gefahren. Die Abdeckgitter sind echte Krallenfallen. Die Katzen können hängen bleiben und sich so schwer verletzen.

In einem Katzenhaushalt sollten Türen von Wäschetrocknern, Waschmaschinen und Geschirrspülern nie offen stehen. Ein Blick in das Innere, bevor das jeweilige Gerät gestartet wird, schont ebenfalls die Nerven und beugt Unfällen vor.
 

 

Alternativen anbieten

Eine Katze kuschelt sich in eine Fleecedecke. Wenn die Katze ein Wärmejunkie ist, dann sind Alternativen gefragt, die nicht gefährlich sind. Fleecedecken strahlen die eigene Körperwärme sehr gut ab und werden deshalb von den meisten Katzen geliebt. Auch eine Heizdecke kann unter Aufsicht eine Wohltat sein, vor allem, wenn die Katze älter oder krank ist. Hier aber bitte immer den Tierarzt um Rat fragen. Aufgewärmte Körnerkissen hingegen sind eine gefahrlose Alternative. Hier fühlen sich fast alle Miezen richtig wohl. Generell sollten Halter immer ein Auge darauf haben, ob die Fellnasen es mit dem Wärmegenuss nicht übertreiben.

 

Die Autorin.
Mela Stephan hat selbst 4 Katzen und einen Hund und betreibt eine private Katzen-Nothilfe.
Außerdem ist sie Autorin im Hunde- und Katzen-Blog auf www.geliebtes-tier.de
Mela Stephan - Autorin beim Hunde- und Katzen-Blog auf www.geliebtes-tier.de
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Das Bild zeigt eine Cartoon-Schlange, die große Augen macht.

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