Die große Sammlung der Katzenspiele (Teil 3)

Spielmäuschen

Für alle Spiele, bei denen es eine Beute braucht, ist ein Mäuschen aus Stoff natürlich der Renner. Es gibt im Fachhandeln unzählige Varianten, aber eine selbstgemachte Spielmaus ist selbstverständlich etwas ganz Besonderes und deshalb soll sie hier in unserer Sammlung auch nicht fehlen.
Birnenförmig zugeschnittener Stoff.
Für Ihr eigenes Spielmäuschen brauchen Sie lediglich einen hübschen Stoff Ihrer Wahl. Das kann auch ein ausgemustertes Spültuch sein oder vielleicht eine Socke, der ihr Partner abhanden gekommen ist. Es gilt jedoch: Je robuster der Stoff, desto länger "lebt" die Maus. Sehr bewährt hat sich zum Beispiel Jeansstoff. Wenn Sie Ihren Stoff zurechtgelegt haben, schneiden Sie birnenförmige Stücke mit einer Länge von etwa 10 Zentimetern aus. Dabei ist das dicke Ende der Mäusepopo und das schlankere Ende wird das Schnäuzchen. Jeweils zwei Stoffe werden nun aufeinandergelegt und zusammengenäht, wobei am Popo ein drei Zentimeter breites Loch offen bleiben muss. Nachdem die Maus auf rechts gedreht wurde, kann sie mit Wolle, Stoffresten oder Katzenminze befüllt werden, bis sie schön dick ist. Dann wird ein Stück Schnur als Schwanz in das Loch gesteckt, das anschließend zugenäht werden kann. Fertig ist das selbstgemachte Spielmäuschen!

Leckerli-Rolle

Jeder hat sie im Haus und wirft sie meist einfach weg, dabei lässt sich so viel damit anstellen: Die leere Küchenpapierrolle. Nehmen Sie beim nächsten Mal, wenn die Rolle alle ist, doch einfach eine Schere zur Hand und verwandeln Sie den Fall fürs Altpapier in ein neues, aufregendes Katzenspielzeug! Das ist ganz einfach: Schneiden Sie mehrere Löcher in die Rolle, die gerade groß genug sind, dass die Lieblingsleckerchen der Katze hindurchfallen können. Etwa zehn Löcher genügen. Dann befüllen Sie die Rolle mit einer Handvoll Leckerlis und knicken die Enden der Rolle ein. Entweder können die Enden nun mit einem Klebeband zugeklebt werden oder das ganze wird mit einer Schnur fixiert. Auch zusammengeknülltes Papier kann die Enden verschließen. Nun können die Leckerchen nur noch durch die Löcher entkommen. Lassen Sie den Inhalt der Leckerli-Rolle einfach kurz rasseln, dann wird Ihre Katze sofort selbst damit spielen und an den Schatz im Inneren herankommen wollen. Ein Spiel, bei dem die Belohnung von selbst kommt - sehr praktisch!

Fang die Feder

Schnell gemacht und sorgt für viel Spaß: In einen Karton schneiden Sie viele Löcher und dann brauchen Sie nur noch eine Feder als Lockvogel. Die Feder lassen Sie einfach mal hier und mal dort aus den Löchern gucken, dann wird Ihre Katze sofort auf die Jagd danach gehen und mit der Tatze versuchen, die Feder zu fangen. Alle Instinkte der Katze, die mit dem Auflauern und dem Erlegen von Beute zu tun haben, werden bei diesem Spiel gefördert. Vor allem aber das Training der Augen-Pfote-Koordination macht dem Stubentiger viel Spaß. Genau das richtige Spiel für kleine Jäger!

Duftbeutelchen
Selbstgemachtes Katzenspielzeug
Befüllen Sie einige Stoffbeutel mit geruchsintensiven Gegenständen. Gut geeignet sind Fell von fremden Tieren, getrocknete Blumen und Kräuter, Erde, Rindenmulch oder Laub. Damit wird der Geruchsinn angeregt. Die Beutelchen können auch an eine Katzenangel gebunden werden, wenn der Geruch und somit das Interesse nachzulassen beginnt.


Im 4. Teil erwarten Sie folgende Themen:
Viel Spaß mit Klopapier, das Nüsschen-Spiel, Licherhaschen und für die kleinen Wasserratten unter den Miezen - das Schiffchen-Spiel.



Die Autorin.
Tanja Schröder über ihr Verhältnis zu Tieren: "Ob Hund, Katze oder Rennmaus - ich liebe sie alle."
Wir freuen uns, dass Tanja Schröder für unseren tierischen Blog schreibt.

Tanja Schröder - Autorin bei www.geliebtes-tier.de
Mehr von Tanja Schröder


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Das Bild zeigt eine Cartoon-Schlange, die große Augen macht.

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